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Triple Pelvic Osteotomie (TPO)
Die Hüftdysplasie ist trotz intensiver Vorsorgeuntersuchung immer noch eine häufige Erkrankung bei großen Rassen. Im Laufe der ersten Lebensjahre entwickelt sich je nach Schweregrad eine mehr oder weniger starke Entzündung der Hüftgelenke sowie eine zunehmende Arthrose an Beckenpfanne und Hüftkopf. Dies führt letztlich zu immer stärker werdender Lahmheit.
Wird die Hüftdysplasie früh erkannt, kann die unzureichende Ausprägung des Hüftgelenks durch einen chirurgischen Eingriff korrigiert und das Gelenk dauerhaft in gutem Zustand erhalten werden. Um das Gelenk zu stabilisieren, wird die Beckenpfanne isoliert und um einen definierten Winkel gedreht. Durch die Drehung (= Vertiefung) der Pfanne wird der Hüftkopf ausreichend unterstützt und gleitet tief in die Pfanne hinein, wodurch das Gelenk wieder stabil (= gesund) ist.
Die Beckenschwenkung (TPO) hat gegenüber der künstlichen Hüfte den Vorteil, dass der Eingriff weniger traumatisch ist und außer einer kleinen Knochenplatte kein Fremdmaterial implantiert werden muss. Es kann zu vorzeitiger Schraubenlockerung kommen, weitere schwere Komplikationen sind selten.
Da bei der TPO die Hüftgelenke lebenslang in gutem Zustand erhalten bleiben sollen, muss der Hund zum Zeitpunkt des Eingriffs weitestgehend arthrosefrei sein. In der Regel sind geeignete OP-Patienten daher unter 1 Jahr alt
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Golden Retriever, 6 Monate.
Beiderseitige schwere Hüftdysplasie mit Subluxation.
Zustand direkt nach Operation der ersten Seite. Die Pfanne ist deutlich tiefer als zuvor, der Hüftkopf wandert innerhalb von etwa 2 Wochen ins Gelenk.
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Bei Fragen beraten wir Sie gerne.
Ihr Team der Tierärztlichen Klinik für Kleintiere, Ettlingen
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